Liebe Luisa,
du hast das Recht zu erfahren, was du als Kleinkind erlebt hast und warum du deinen Vater Matthias und seine Familie nicht mehr treffen kannst. Du wirst es auch selbst irgendwann wissen wollen und vielleicht das hier lesen. Ich erzähle es jetzt als dein Opa Tom, wie ich es selbst erlebt und mitbekommen habe.
Matthias, Sohn von meiner Frau Beate und mein Stiefsohn, hat deine Mutter und dich im Jahr 2020 kennen gelernt. Er hat sich in sie und auch dich verliebt. Du warst damals 1 Jahr alt.
Nach einiger Zeit ist er zu euch in eure Wohnung nach Wiener Neustadt übersiedelt, hat mit euch gelebt, sich sehr um dich, deine Mutter und den Haushalt gekümmert. Und tolle Reisen und Erlebnisse organisiert.
Beate und ich haben euch viele Male besucht und auch schöne Ausflüge, Aktivitäten und Urlaube mit euch drei gemacht. Ihr wart oft bei uns zu Besuch und du hast auch oft bei uns übernachtet. Alles war bestens. Wir haben dich und deine Mutter ins Herz geschlossen und waren glücklich, dass unser Sohn Matthias eine so nette Familie hat.
Auf Drängen deiner Mutter hat er sich als Vater in deiner Geburtsurkunde eintragen lassen. Sie hatte bei deiner Geburt keinen Vater angegeben. Er war damit einverstanden, weil du für ihn wie ein eigenes Kind warst (und noch immer bist) und deine Mutter versichert hat, dass er für immer dein Vater sein würde.
Das war aber nicht ehrlich von ihr. Sie hatte andere Pläne und hat Matthias getäuscht. Sie wollte in Wirklichkeit nur sein Geld aber keinen Vater für dich, siehe unten.
Leider wurde deine Mutter auch noch schwer Opiod-Medikamentensüchtig (Tramadol). Das hat zu schwierigen Zeiten geführt. Matthias musste sich immer mehr um dich und auch um sie kümmern obwohl er voll berufstätig war. Deine Mutter hat nicht mehr gearbeitet. Sie hat dann auch selten an Treffen oder gemeinsamen Aktivitäten teilgenommen. Sie ist meistens nur im Bett gelegen und hat massenhaft Sachen im Internet bestellt. Und sie hat dafür nicht nur das gemeinsame Haushaltskonto bis 10.000 Euro überzogen, sondern auch dein Sparbuch mit ca. 3.000 Euro geplündert. Wir hatten es für dich angelegt und wollten bis zu deiner Volljährigkeit noch mehr einzahlen. Sie hat also dein Geld gestohlen. Vielleicht hat sie um dieses Geld auch irgendwas gekauft, um ihre Sucht zu befriedigen. Wir wissen es nicht.
Der letzte gemeinsame Urlaub war im März 2023 in St. Michael in Lungau mit Beate und mir. Wir haben schöne Sachen gemacht und du warst vom Skifahren begeistert. Aber deine Mutter ist nach dem Frühstück auch dort meistens nur im Bett gelegen.
Als dann bald bei Matthias eine schwere Krebserkrankung (Morbus Hodgkin) diagnostiziert wurde, bekam er Angst zu sterben. Er hatte einen Riesenbuckel am Hals. Er hat schnell am 30.4.2023 deine Mutter geheiratet, damit für dich und deine Mutter besser gesorgt wäre, falls er sterben sollte. Aber auch in der Hoffnung, durch die Hochzeit mit deiner Mutter und dir wieder eine richtig glückliche Familie zu haben, falls er die Krankheit überleben würde.
Er hat überlebt und die Krankheit konnte durch schwere und sehr anstrengende Chemo-Therapien nach einem Jahr geheilt werden. Jede normale Ehefrau hätte ihren Ehemann in so einer Situation so gut wie möglich unterstützt. Deine Mutter hat das aber gar nicht gemacht, sondern von ihrem schwer kranken Ehemann gefordert, dass er SIE unterstützt. Streit zwischen deinen Eltern kam deswegen immer öfter vor.
Das hat dann dazu geführt, dass die Ehe im Oktober 2024 einvernehmlich geschieden wurde. Mit genauen Regeln, wann du und er zusammen sein könnt und wie viel er für dich an deine Mutter an Kindesunterhalt monatlich zu zahlen hat.
Die ersten Kontakt-Wochenenden, an denen du danach bei ihm in seiner neuen Wohnung in Mödling warst, waren problemlos. Aber dann hat deine Mutter plötzlich furchtbare Angst um dich bekommen. Sie hat dir ein Handy gekauft als du gerade erst 5 Jahre alt geworden bist, damit sie dich überwachen und mit dir telefonieren konnte während du bei ihm warst. Das hat sie dann auch stundenlang gemacht. Sie hat von Matthias immer wieder Fotos und Videos von dir verlangt als Beweis dafür, dass du noch am Leben bist. Sie hatte sogar die irre Wahnvorstellung, er könnte dich in seinem Garten vergraben.
Sie hat ihn mit ärgsten Beschimpfungen und Drohungen per WhatsApp überhäuft. Im Dezember 2024 schrieb sie wortwörtlich: „… Ich will die ObsorgeRecht haben. Sonst zwingst mich das ich sache mache was Luisa leiden wird …“. Das war keine leere Drohung. Sie hat es wirklich so gemeint und damit verkündet was sie ursprünglich wirklich wollte: Dich für sich alleine und Matthias nicht als deinen Vater sondern nur als Kindesunterhalt-Zahler haben. Was später auch klar wurde. Und es wurde auch klar, dass sie tatsächlich „Sachen“ gemacht hat, unter denen du sehr leiden musstest, siehe unten.
Ebenfalls im Dezember 2024 hat sie mit dir deinen angeblichen biologischen Vater aufgesucht. Sie hat dann dem Matthias per WhatsApp ein Foto von dir in seinen Armen mit dem Text „Luisa liebt nur dich, egal was ich ihr sage“ gesendet – also was hat sie dir gesagt? Und wie hast du dich in den Armen dieses dir unbekannten Mannes gefühlt?
Du warst am 27. Dezember 2024 bei Beate und mir zur Weihnachtsfeier gemeinsam mit Matthias und deiner Cousine und ihren Eltern. Du warst fröhlich und lieb wie immer und hast mit deiner Cousine nett gespielt. Am Wochenende 3. bis 5. 1. 2025 warst du zum letzten Mal bei deinem Vater in seiner Wohnung in Mödling. Du hast im Garten einen Schneemann mit ihm gebaut und dein Kindergartenfreund Noah war mit seinem Vater zu Besuch. Siehe Fotos auf Luisa
Die wirkliche Katastrophe ereignete sich am nächsten Kontakt-Wochenende. Matthias hatte ein Ski-Wochenende mit dir in Annaberg geplant und alles organisiert. Aber als er dich am Freitag 17. 1. 2025 abholen wollte, hat deine Mutter am Telefon gesagt, dass du krank bist. Als er sagte, er möchte dich zumindest sehen, hat sie eine Anzeige bei der Kinder- und Jugendhilfe Wiener Neustadt gemacht: Er hätte dich beim letzten Kontaktwochenende vor zwei Wochen sexuell missbraucht. Das war ganz klar eine schnell erfundene gemeine Lüge, um dir ein schönes Wochenende mit deinem Vater zu verhindern. Sonst hätte sie die Anzeige sicherlich schon früher gemacht.
Aber mehr war nicht notwendig, um die Zukunft zwischen dir und deinem Vater für immer komplett zu zerstören!!!
Dieser schwere Vorwurf wurde von der Kinderpsychologin, zu der du schon vorher gegangen warst, und auch vom eingeschalteten Staatsanwalt und Richter recht bald als unglaubwürdig beurteilt = Lüge.
Was hat dann die Kinder- und Jugendhilfe, die sofort ein Kontaktverbot zwischen dir und deinem Vater ausgesprochen hatte, gemacht, um dir wieder Kontakt mit ihm zu fördern oder zumindest zu ermöglichen im Sinne deines Kindeswohls? NICHTS, absolut nichts! Was deine Mutter voll ausgenützt hat, um weiterhin jeden Kontakt zwischen dir und ihm zu verhindern.
Matthias ist jeden zweiten Freitag, wie im Ehescheidungsvertrag vereinbart, nach Wiener Neustadt gefahren, um dich für das gemeinsame Wochenende abzuholen. Aber deine Mutter hat einfach die Tür nie geöffnet. Ein Mal war auch ich dabei. Wir sind dann zur Polizei gefahren, um Hilfe zu bekommen. Wir bekamen keine. Der Polizist hat nur gesagt „da kann man nichts machen“.
Ein Mal hat er auch versucht, dich am Freitag vom Kindergarten abzuholen, um mit dir in den Zirkus zu gehen. Aber das war auch ganz unmöglich.
Er wollte dich treffen und war sehr traurig dass er das nicht konnte obwohl er es oft versucht und das Recht dazu hatte. Und du hattest das Recht ihn zu treffen, was du sicher auch gerne getan hättest. Deiner Mutter und auch der Kinder- und Jugendhilfe war das aber vollkommen egal.
Als endlich eine Gerichtsverhandlung am 8. April 2025 war, wurde auf Empfehlung der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen, dass du deinen Vater zunächst nur im Besuchscafé „Familienplatzl“ Wiener Neustadt treffen darfst. Weil schon so lange kein Kontakt zwischen dir und ihm war (weil eben deine Mutter jedes Treffen verhindert hat).
Erst am 27. April 2025 konnte ein Treffen im Besuchscafé in Begleitung einer Betreuerin organisiert werden. Du warst am Anfang schüchtern aber dann wieder so lieb und zutraulich, wie es deine Art schon immer war. Auch das zweite und dritte Treffen waren so ähnlich. Allerdings schon mit deutlichen Anzeichen, dass deine Mutter die Treffen zu stören versucht hat.
Dann kam eine 3-wöchige Medikamentenmissbrauchs-Therapie für deine Mutter, wie sie schon früher mehrere (erfolglos) hatte. Aber dieses Mal warst du gemeinsam mit ihr in der Entzugsanstalt.
Sie muss dir während dieser Zeit eingeredet haben, dass dein Vater ein ganz böser Mensch ist. Denn die folgenden Treffen im Besuchscafé waren furchtbar. Du hast dich geweigert, mit ihm zu sprechen, hast dich schlafen gelegt, hast ihm mit Tränen in den Augen zugerufen „ich hasse dich“.
Es ist klar: Du hast Matthias nie gehasst. Du hast ihn immer lieb gehabt und ihr zwei wart „ein Herz und eine Seele“. Das habe ich selbst und alle anderen sehr oft beobachtet und dafür gibt es zahlreiche Beweise. Sogar eine WhatsApp Nachricht deiner Mutter, siehe oben („…sie liebt nur dich“). Wahrscheinlich wurdest du von deiner Mutter zu der Aussage gezwungen unter Androhung, dass sie dich sonst nicht mehr lieb hat (=psychische Gewalt). Du kannst absolut nichts dafür, dass es so gekommen ist. Du warst ja erst 5 Jahre alt. Deine Mutter hatte das schon im Dezember 2024 angekündigt, siehe WhatsApp-Nachricht oben. Sie hat wirklich was gemacht, was dir Leid zugefügt hat.
Aber das monatliche Geld für dich wollte sie immer genau pünktlich haben. Das vereinbarte Treffen im Besuchscafé am 1. August 2025 hat sie sogar abgesagt, weil das Geld für August an dem Tag noch nicht auf ihrem Bankkonto war. Das Geld war ihr also wichtiger als dein Kindeswohl und dein Recht auf ein Treffen mit deinem Vater.
Und es ist klar, dass keine der Behörden (Kinder- und Jugendhilfe, Familiengericht, Familiengerichtshilfe) jemals wirklich dein Kindeswohl und deine Chancen für die Zukunft als wichtig betrachtet hat. Sondern nur die Wünsche und Ängste deiner Mutter. Niemand von ihnen hat auch jemals einen Versuch gemacht, deinen Vater oder seine Familie zu befragen, wie sie zur Unterstützung deiner Lebenssituation beitragen könnten oder wie das Verhältnis zwischen dir und ihm vor der alles entscheidenden Lüge deiner Mutter war.
Als ich mich darüber beschwerte, bekam ich im Juni 2025 von vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung ein Schreiben, in dem es heißt „Die intensivere Zusammenarbeit mit der Kindesmutter ergibt sich aus der Tatsache, dass das Kind derzeit hauptsächlich bei der Kindesmutter lebt. Sollte eine neue Obsorge- oder Kontaktrechtsregelung bei Gericht beschlossen werden, würde der Hilfeplan neu erarbeitet werden und der Kindesvater auch in die Sozialpädagogische Familienhilfe mit eingebunden werden.“ Zur Schwachsinnigkeit dieser Aussage gäbe es viel Sachliches anzumerken. Aber nur so viel: Im Klartext bedeutet das „Wir kümmern uns nur um die Mutter und der Vater soll sich schleichen, weil er keine Rolle für das Kind spielt.“
Es geht sogar so weit, dass die Kinder- und Jugendhilfe die sehr genauen Berichte vom Besuchscafé Familienplatzl gar nicht gelesen oder als wichtig betrachtet hat obwohl der Kontaktmodus von ihr selbst vorgeschlagen worden war und aus diesen Berichten eindeutig hervorgeht, dass deine Mutter dich schwer unter Druck gesetzt hat und den Kontakt zu deinem Vater verhindern wollte. Mit der Leiterin des Besuchscafés, die alles mitbekommen hat, hat die Kinder- und Jugendhilfe gar nicht gesprochen. Vor einer Gerichtsverhandlung am 2.12.2025 in Wiener Neustadt haben mir die zwei jungen Damen der Kinder- und Jugendhilfe das sogar bestätigt.
Nach dem letzten furchtbaren Treffen im Besuchscafé im Oktober 2025 hat es keinen Kontakt zwischen dir und deinem Vater mehr gegeben. Deine Mutter hatte ihr Ziel erreicht und dein Vater war und ist immer noch verzweifelt, weil er keine Möglichkeit mehr hat, dich wieder so wie früher zu treffen. Deine Mutter und die Kinder- und Jugendhilfe haben dir deinen Vater weggenommen.
Deine Mutter ist sicher auch kein wirklich böser Mensch. Sie liebt dich auch sehr und will nur das Beste für dich. Du bist das Wichtigste, was sie hat. Aber sie hat viel falsch gemacht. Statt deinem Vater und seiner Familie zu vertrauen, dir auch Liebe und Geborgenheit geben zu wollen und dir eine gute Zukunft zu bieten, glaubt sie fälschlicherweise, es nur selbst zu können. Wahrscheinlich aus vollkommen unbegründeter Angst, jemand von uns könnte dir was Böses antun oder dich ihr wegnehmen.
Ich habe ihr drei Mal per SMS geschrieben, dass ich gerne mit ihr über die Probleme reden und sie mit ihr lösen möchte. Aber sie hat nie geantwortet. Obwohl wir immer eine problemlose vertrauensvolle Beziehung zu einander hatten.
Es kann sein, dass ihre Medikamentensucht sie stark verändert hat und sie dadurch arge Wahnvorstellungen und Verstärkung ihrer schon immer vorhandenen Ängste bekommen hat. Es gibt ärztliche Befunde, die ihr schwere psychische Störungen bescheinigen.
Es kann sein, dass die Ängste deiner Mutter schon in ihrer eigenen Kindheit entstanden sind. Sie ist ja mit 14 Jahren von zu Hause in Rumänien nach Österreich zu ihrem Cousin Eugen nach Österreich geflüchtet. Das tut man nicht ohne Grund. Das muss für sie fürchterlich gewesen sein.
Du musst aber nirgendwohin flüchten. Sei stark und selbstbewusst! Du kannst es! Falls du es wünscht, helfen wir dir dabei.
Und wenn du willst, zeigen wir die vielen Dokumente und Fotos, die das Wichtigste vom oben Geschriebenen beweisen und noch viel mehr. Vielleicht verstehst du nicht alles, was ich jetzt geschrieben habe. Aber ich erkläre es dir gerne.
Nochmals, weil es so wichtig ist: Du selbst hast überhaupt keine Schuld an dem was geschehen ist und darfst dir keine Vorwürfe machen. Du warst eben ein kleines Kind, das sich nicht wehren konnte.
Wir hoffen sehr, dass es dir gut geht.
In Liebe
Matthias, Beate und Tom
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2. 4. 2026